museumspraxis.at – FAQ im Museumsalltag

Der Museumsbund Österreich und sein Netzwerk unterstützen Sie mit Wissenswertem, Nützlichem, Best-Practise-Beispielen, Tipps & Tricks in Ihrem Museumsalltag. museumspraxis.at ist ein stetig wachsendes Nachschlagewerk, das Ihre Fragen rundum die Arbeit im Museum beantwortet – mit stetig wechselnden Schwerpunkten! Ihre Frage ist hier noch ohne Antwort? Senden Sie uns Ihre Frage(n) an info@museumsbund.at – wir finden eine Antwort für Sie und teilen sie mit der Museums Community. Unterstützt werden wir dabei von den in den Bundesländern für Museen zuständigen Stellen, u. a. MUSIS – Verband der steirischen Museen, dem Verbund OÖ. Museen, dem Museumsmanagement Niederösterreich & dem Landesverband Salzburger Museen und Sammlungen sowie dem ARC – Austrian Registrars Committee, IIC AUSTRIA, dem Österreichischen Verband der KulturvermittlerInnen, schnittpunkt. ausstellungstheorie und praxis, den Mitgliedern unseres Vorstands, von unseren Kolleginnen & Kollegen von ICOM Österreich sowie unserem Versicherungspartner Barta & Partner / Aon.

„Der Museumsbund Österreich und sein Netzwerk unterstützen Sie mit Wissenswertem, Nützlichem, Best-Practise-Beispielen, Tipps & Tricks in Ihrem Museumsalltag – mit stetig wechselnden Schwerpunkten!“

Digitales & Urheberrecht

#jammerforum. Offene Gespräche, offene Ohren

Panik! Die digitale Transformation verändert das Museum, das Materielle wird virtuell, der reale Raum verschwindet und Kuratorinnen und Kuratoren, Kulturvermittler/innen bangen um ihre Jobs.

Dies ist ein Szenario, mit dem sich die Museumswelt kritisch auseinandersetzen muss.

Der Museumsbund Österreich hat gemeinsam mit Maren Waffenschmid das Angebot eines Jammerforum gegen digitale (Über)Belastung geschaffen. Obwohl das Digitale und die mit ihm verbundenen Arbeitsprozesse, Medien und Phänomene im Mittelpunkt stehen, wird das Forum in einem drei- bis vierstündigen moderierten Austausch im realen Raum errichtet.
Mehr noch – es kommt sogar vor Ort und hilft konkrete Probleme zu lösen.

Maren Waffenschmid, Expertin für das Digitale Wirken in musealen Tätigkeitsbereichen, moderiert und dokumentiert im Basecamp-Format die Jammerrunde und entwickelt gemeinsam mit den Teilnehmenden Lösungsansätze, Strategien und Argumentationsketten, um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Museen über ihren Kummer mit dem Digitalen hinweg zu helfen: Wie können wir den digitalen Herausforderungen begegnen? Was ist überhaupt sinnvoll und was nur Spielerei? Wo fehlt uns das Know-how? Was nervt einfach nur?

Nach der Themenbestandsaufnahme wird ein Ablauf- und Prioritätsplan in der Gruppe entwickelt. Die ersten Jammerphasen über „Was weshalb richtig schlecht läuft“ wird  um die Diskussion und Erfahrungen aus anderen Museen ergänzt.
Eine kurze Brainstorming-Runde fokussiert sich auf Ideen, mögliche Lösungen und Argumentationen, die von den Teilnehmenden für seinen persönlichen Problemkontext sortiert werden kann.
Auf Problem folgt Idee folgt Lösung folgt Problem folgt …

Am Ende stehen konkrete Ideen und das Gefühl, gemeinsam der Digitalen Transformation gewachsen zu sein.
Werden Sie Teil des produktiven Handlungsraums, denn: Jammern hilft immer!

Das Jammerforum mit Maren Waffenschmid kann für 350 € exkl. evtl. Fahrt- und Aufenthaltskosten unter info@museumsbund.at gebucht werden.
Ideal auch für Teams aus mehreren Museen oder Museumsverbänden!

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Erstellt am 19. Februar 2019

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Digitales & Urheberrecht

Nativ digitale Objekte (Digital Born) / digitalisierte Objekte

Ein Digitalisat ist ein computerlesbarer Datensatz, der entweder durch Digitalisierung entstanden ist oder direkt digital erzeugt wurde.

Born-Digital-Ressourcen sind Objekte, die in digitaler Form erstellt und verwaltet werden. Dies steht im Gegensatz zu Digitalisaten, welche durch digitale Umformatierung digital werden. Dazu zählen beispielsweise digitale Fotos, Dokumente, Webinhalte auf Internetarchiven, Aufzeichnungen, Statistiken, Kunst, Publikationen, E-Books, Tonaufnahmen.

Digitalkameras machen digitale Fotos zu einer der am schnellsten wachsenden Formen von digitalen Inhalten. Über digitale Fotografien ist viel bekannt, und es gibt jahrelange Erfahrung bei der Betreuung solcher Sammlungen.
Sehr viele Dokumente werden derzeit in digitaler Form erstellt.

Ob Dokumente auf Papier oder in digitaler Form bewahrt werden, ist eine grundlegende, aber wichtige Entscheidung. Für diejenigen, die in digitaler Form gepflegt werden, sollten Standardformate wie das Portable Document Format (PDF) verwendet werden, um die Formatierung beizubehalten und gleichzeitig die Dokumente von der Software zu trennen, die sie erstellt hat.

In die Kategorie „Elektronische Aufzeichnungen“ fallen Regierungsdokumente und Unternehmensarchive sowie institutionelle und organisatorische Archive. Diese Art der Sammlung kann hauptsächlich aus Dokumenten in Textverarbeitungsformaten bestehen oder eine Reihe von E-Mails, Datenbanken, Tabellenkalkulationen, Präsentationen und anderen Dateitypen beinhalten, von denen einige nur mit passender Software gelesen werden können.

Statistische Datensätze entstehen im Rahmen der Forschung und können die Grundlage für die zukünftige Forschung sein, werden aber oft ohne Rücksicht auf die Erhaltung oder den zukünftigen Zugriff erstellt. Einige Datensätze benötigen spezielle Software und Dokumentation, um sie nutzbar zu machen.

Digitale Kunst kann so einfach sein wie digitale Fotografie oder sie kann viel komplexer sein, da sie aus Mischtechniken bestehen kann, ebenso eine dynamisch oder die Wiederherstellung einer ganzen Installation erfordern könnte, um sie effektiv darzustellen. Komplexere Formen der digitalen Kunst erfordern vermutlich individuelle Lösungen.

Zu Publikationen zählen Materialien wie Musik-CDs, Filme auf DVD und Videospiele, die in digitaler Form veröffentlicht werden. Sie befinden sich auf ziemlich stabilen Medien, und wenn diese Medien ersetzt werden, werden die Inhalte oft in neuen Formaten wiederveröffentlicht.

Es gibt viele Probleme die bei digitalem Material, insbesondere in Bezug auf Format und Menge, auftreten können. Digital Born-Objekte existieren oft nur in dieser sehr instabilen Umgebungen. Die Übernahme von Verantwortung für digital entstandene Materialien stellen auch einige Herausforderungen und Risiken für Archive und Datenbanken dar.
Die Dateien können sich im Laufe der Zeit verschlechtern, die Inhalte befinden sich auf nicht mehr verwendeten Medien, die Hardware, Software oder Betriebssysteme veralten, Rechte und Lizensierungen sind oft nicht ausreichend geklärt.
Weiters ergeben sich Fragen, ob der digitale Zugang den gleichen Einschränkungen wie dem analogen Zugang unterliegen soll, wer, wo und wie auf die digitalen Inhalte zugegriffen werden kann oder in welcher Form sie der Öffentlichkeit präsentiert werden können.

Christiane Gastl, Studierende an der FH Joanneum „Ausstellungsdesign” und Digitalisierungsspezialistin


Foto: pxphere

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Erstellt am 29. Januar 2019

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Quellen

Alfredo M. Ronchi, eCulture – Cultural Content in the Digital Age, 2009
Deutscher Museumsbund, Leitfaden für die Dokumentation vom Museumsobjekten, 2011

Digitales & Urheberrecht

Metadaten und Datenaktualisierung

Metadaten sind Daten, die für die Bestände von Kulturinstitutionen von zentraler Bedeutung sind. Sie beschreiben Ressourcen, eine Entität, ein Objekt oder andere Daten.
Im informationswissenschaftlichen und bibliothekarischen Kontext versteht man hierunter Daten, die der Beschreibung von sowohl elektronischen als auch nicht-elektronischen Ressourcen dienen.

Standards und Formate

Es gibt mehrere Standards für die Vergabe von Metadaten. Sie hängen in erster Linie von der Art der Daten und ihrer Verwendung ab. Im wissenschaftlich-bibliothekarischen Bereich werden die Metadaten nach dem Regelwerk RAK-WB vergeben, den Regeln für die alphabetische Katalogisierung in wissenschaftlichen Bibliotheken. Für Webseiten und Datenbanken online gibt es die Regeln der Dublin Core Metadata Initiative. Daneben gibt es noch einige fachspezifische Regelwerke, wie zum Beispiel die Standards für Metadaten der Geowissenschaften. Unternehmen, die ein Dokumentenmanagementsystem verwenden, benutzen oftmals selbst definierte Metadaten, die sich aus der Art der Dokumente ergeben.

Die verpflichtenden, das Objekt beschreibende Daten müssen zusätzlich zum digitalen Objekt geliefert werden, damit ein Objekt in einer Datenbank oder einem öffentlich zugänglichen Portal dargestellt werden kann.
Zu den Metadatenspezifikationen gehören detaillierte Angaben die zur Beschreibung des Objekts, Details des originalen Objekts, Details des digitalen Objektes, beitragenden Personen, Rechtehinweise, Bildung, Relationen zu referenzierten Objekten und anderen Stichworten.
Zu den Minimumanforderungen zählen der Titel des Objekts, die Beschreibung des Objekts, Angaben zu Personen, die zur Erstellung des originalen Objektes etwas beigetragen haben, das Aufnahmedatum, die Inventarnummer, der Rechtestatus sowie der Herausgeber der Ressource.

Die Neuerfassung der Datensätze in einer Datenbank beansprucht etwas Zeit und sollte gewissenhaft erledigt werden. Bei der Datenaktualisierung ist darauf zu achten, dass man den Datensätzen gegebenenfalls neue, relevante Informationen oder auch neue Forschungsergebnisse hinzufügt. Sobald ein Objekt ausscheidet, bleibt der Datensatz vorhaben, es ändert sich lediglich der Status des Objekts. Das editieren der Datensätze beansprucht meist weniger zeitlichen Aufwand und man muss dafür meistens keine zusätzlichen personellen Ressourcen rekrutieren.

Christiane Gastl, Studierende an der FH Joanneum „Ausstellungsdesign” und Digitalisierungsspezialistin


Weiterführende Links

Deutsch Nationalbibliothek, Erklärung Metadaten

 


Foto: pxphere

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Erstellt am 29. Januar 2019

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Digitales & Urheberrecht

Langzeitarchivierung

Die Archivierung von Daten unterliegt stetigem technischen Wandel.
Digitale Langzeitarchivierung ist somit zu einer dringlichen Aufgabe für alle Kulturinstitutionen geworden. Ein digitales Langzeitarchiv hat zum Ziel, digitale Unterlagen aus staatlicher und privater Überlieferung über eine lange Zeit zu erhalten, ihre Authentizität zu garantieren und den Zugang zu ihnen zu ermöglichen. Als lange Zeit gilt eine unbeschränkte Frist, mindestens aber eine Zeitspanne, welche mehrere Generationen an Hard- und Software überdauert.

Die Speicherung von digitalen Objekten ist eine Herausforderung, da digitale Daten bedingt durch die Kurzlebigkeit vieler Datenträger, Formate, Software und Ablageorte im digitalen Raum schnell unzugänglich und unbenutzbar werden. Die digitale Bewahrung umfasst die vielen Aktivitäten, die erforderlich sind, um einen kontinuierlichen Zugang zu digitalen Inhalten zu ermöglichen.
Für eine auf das digitale Objekt bezogene geeignete Archivierungsstrategie müssen Daten mit dafür geeigneten Tools zur Langzeitarchivierung bearbeitet werden. Die Wahl eines spezifischen Tools für die Beschreibung, Speicherung und Format-Migrationen sowie die Einstellung spezifischer Parameter sind sehr komplexe Entscheidungen. Born-Digital-Materialien stellen bei diesen Aufgaben gewisse Schwierigkeiten dar. Wie bei anderen digitalen Objekten muss die Konservierung ein kontinuierliches und regelmäßiges Unterfangen sein, da diese Materialien nicht die gleichen Vorwarnzeichen des Verfalls aufweisen wie andere physische Materialien. Die Planung von Langzeitarchivierung enthält gut definierte Vorgehensweisen zur Erhaltung einer bestimmten Gruppe von Objekten. Eine sorgsame Dokumentation ist notwendig um sicherzustellen, dass das Endergebnis zur Planung von Erhaltungsmaßnahmen den Anforderungen der jeweiligen Einrichtung sowie den NutzerInnen der Objekte entspricht.

Wichtige Aspekte der Langzeitarchivierung stellen die Substanzerhaltung, die Bewahrung der eigentlichen Dateninhalte, die Haltbarkeit der Datenträger sowie Dateiformate und die Authentizität und Integrität der Daten dar. Dies kann nur gelingen, wenn diese nicht untrennbar mit einem Datenträger oder Auslesegerät verbunden sind, da sie nur so auf andere Systeme und Träger migriert werden können. Die Erhaltung der Benutzbarkeit eine sehr komplexe Aufgabenstellung, da jedem Datensatz eine andere technische Nutzungsumgebung (verwendete Hardware und Software, Betriebssysteme) zugrunde liegt. Diese veralten schnell und sind oft nur wenige Jahre verfügbar. Als Beispiel wird für Dokumente, Bücher, Publikationen u. ä. als archivtaugliches Format standardisiert in ISO-19005-1 das PDF/A-Format verwendet. Von diesem Standard gibt es zwei Konformitätsgrade PDF/A-1a (accessible) und PDF/A1b (basic).
Der weniger strenge Standard PDF/A-1b garantiert die visuelle Reproduzierbarkeit der Inhalte. Die Metadaten der Objekte müssen ebenfalls auf Dauer archiviert werden. Elektronische Unterlagen sind leicht zu manipulieren. Es müssen Maßnahmen ergriffen werden, um eine wahrheitsgetreue und vollständige Überlieferung sicherzustellen um sich auf die Richtigkeit der Daten verlassen können.

Christiane Gastl, Studierende an der FH Joanneum „Ausstellungsdesign” und Digitalisierungsspezialistin


Quellen

Heike Neuroth, Achim Oßwald, Regine Scheffel, Stefan Strathmann, Karsten Huth (Hrsg.): Eine kleine Enzyklopädie der digitalen Langzeitarchivierung, Version 2.3, 2010

Foto: pxphere

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Erstellt am 29. Januar 2019

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Digitales & Urheberrecht

Digitales Inventar/Bestandsverzeichnis

Ein Bestandsverzeichnis oder Inventar muss in allen Museen und anderen Kulturinstitutionen vorhanden sein und erfasst alle Objekte in einem Ein- und Abgangsbuch. Dabei sollten zumindest folgende Informationen erfasst werden: fortlaufende Inventarnummer, Zugangsdatum, Name und Adresse des Eigentümers oder jener Person, die das Objekt gebracht hat, Übergabebestätigung, Rechnung bei Ankauf, Objektbezeichnung, kurze Beschreibung, Grund der Übernahme, Standort des Objekts.

Diese Angaben sollten, je nach vorhandenen Ressourcen, in einem elektronischen Inventar, zumindest einer Excel Liste, eingetragen werden.

Im besten Fall sind sie in einer digitalen Datenbank dokumentiert.
Datenbank-Produkte für Museen sind meistens für alle in einem Museum vorkommenden Bereiche wie zum Beispiel Natur, Kunst, Kultur, Archäologie, Geologie, Numismatik, Botanik, Zoologie, Mineralogie, Paläontologie einsetzbar ist.
Funktionen und Masken wie Registrierung, Inventarisierung, Suchfunktion und Thesaurus sowie benutzerdefinierte Erfassungsmasken können sammlungsübergreifend verwendet werden, so dass innerhalb des Museums eine einheitliche Erfassung der bestehenden Objekte erfolgt. Für die Bearbeiter/innen der Datenbank im Museum sowie für alle Nutzer/innen wird ein Zugang zu den Sammlungen und das Auffinden von Objekten dadurch vereinfacht.

Siehe auch >>> Inventarisieren Schritt für Schritt

Christiane Gastl, Studierende an der FH Joanneum „Ausstellungsdesign” und Digitalisierungsspezialistin


Quellen
Joanneum Research Digital: Imdas Tutorial

Foto: pxphere

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Erstellt am 29. Januar 2019

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Digitales & Urheberrecht

Digital Storytelling

Digital Storytelling hat heute eine Vielzahl an Bedeutungen: Es fungiert zunächst einmal als Schnittstelle zwischen Storytelling und digitaler Technologie. Es stellt aber auch eine Strategie des Sammelns und Vermittelns dar und ermöglicht, Geschichten und aktuelle Alltagspraktiken digital zu sammeln, für die Zukunft aufzubewahren und eine gemeinsame Erinnerungskultur zu entwickeln.

Das Erzählen von Geschichten und damit die Weitergabe von Wissen in Form von Geschichten stellt eine alte Kulturtechnik dar, die im Digital Storytelling durch die heute verfügbaren medialen Techniken eine neue Dimension erfährt. Das Ziel jeder Geschichte soll Glaubwürdigkeit sein. Geschichten erzählen bietet die Möglichkeit, Ausstellungsinhalte zu vermitteln und affektive Bedürfnisse des Museumsbesuchs zu befriedigen. Sie soll den Zuhörern, Lesern, Betrachtern das Gefühl geben, dass sie mitten im Erlebnis stecken und emotional teilhaben können.

Digitales Storytelling bietet Museen dahingehend Vorteile, dass es die digitale Kompetenz fördert und somit beispielsweise junge, technikbegeisterte Menschen ins Museum holt. Potenzielle neue Zielgruppen werden über User-Generated Content – also Inhalten, die von den Nutzerinnen und Nutzern kreiiert werden – eingebunden.
Die Öffentlichkeit kann aktiv in die Museumsaufgaben einbezogen werden, das fördert bürgerschaftliches Engagement für das Museum. Ein Digital Storytelling-Projekt kann im Museum in der Vorbereitung zu einer Ausstellung durchgeführt werden, sodass die Geschichten später Teil der Ausstellung werden; Museumsobjekte können aus neuen Perspektiven beschrieben und durch persönliche Geschichten ergänzt werden.Digital Storytelling-Projekt können auch im Rahmen des Begleitprogramms stattfinden.

 

Wesentliche Bestandteile des Digital Storytelling sind:

Nachdem das Thema festgelegt wurde, sollte man sich überlegen, wer die Geschichte erzählt, mit welchen Institutionen man kooperieren kann, ob man über entsprechende Ressourcen und geschultes Personal verfügt und ob die technische Ausrüstung für das Vorhaben geeignet ist.

Bevor man das Projekt startet, kann man in Form eines Workshops mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern testen, wie die Geschichte aussehen könnte. Hier können alle Ideen miteinfließen, Kernaussagen ermittelt sowie Erlebnisräume beschrieben werden. Danach erfolgt der Schreibprozess mit dem Ziel, die Geschichte in 200 bis 300 Wörtern festzuhalten. Darin wird die Situation beschrieben (Status Quo), auf ein Problem hingewiesen, die darauffolgende Aktion geschildert, das Ergebnis erläutert und die Verbindung zum Publikum hergestellt.
Man sollte nicht davon ausgehen, dass das Publikum das, was es will, abschließen wird. Man muss die Verbindung explizit herstellen (Storycircle).

Zur Erstellung der digitalen Story muss man das benötigte Bild- und Filmmaterial in digitaler Form erstellen. Zur Visualisierung hilft die Erstellung eines Storyboards. Informationen zu Umgang mit Bild- und Audiorechten sollten geklärt werden, bevor man mit der Erstellung des Videos beginnt.

Die Präsentation der Geschichten sollte im Internet über eine Online-Plattform wie Youtube oder Vimeo erfolgen, oder direkt auf den Mediaguides oder multimedialen Exponaten.

Christiane Gastl, Studierende an der FH Joanneum „Ausstellungsdesign” und Digitalisierungsspezialistin


Quellen und weiterführende Literatur

Ellen Krähling, Digital Storytelling im Museum
Thomas Pyczak, Tell me! – Wie Sie mit Storytelling überzeugen. Für alle, die in Beruf, Marketing und PR erfolgreich sein wollen
Amelia Wong, The whole story, and then some: ‘digital storytelling’ in evolving museum practice


Fotos: pxphere

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Erstellt am 28. Januar 2019

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Digitales & Urheberrecht

Step-by-Step zur Social-Media-Strategie

Zur Erweiterung des digitalen musealen Raums gehört mittlerweile schon lange nicht mehr nur ein Online-Auftritt mittels eigener Website oder der Zugang zur Sammlung online, sondern auch die Nutzung sozialer Medien wie zum Beispiel Facebook, Twitter, YouTube, Flickr, Google+, Blogs, Instagram oder Snapchat.
Der digitale Erlebnisraum bietet sich als partizipatives Medium an, identifiziert neue Besuchergruppen und bietet auf diversen virtuellen Plattformen den Nutzerinnen und Nutzern Austausch- und Vernetzungsmöglichkeiten.

An den Kernaufgaben der Museen – Sammeln, Forschen, Vermitteln, Ausstellen und Bewahren – ändert das Aufkommen von Social Media nichts. Es öffnet aber einen zusätzlichen Raum, der für die Sichtbarkeit der Museumsarbeit in der Öffentlichkeit genutzt werden kann. Die Kommunikation von Museen ändert sich in hoher Geschwindigkeit durch neue Medien und Technologien. Um den neuen Aufgaben gerecht zu werden, hier ein paar Schritte für einen fokussierten Einsatz von Social-Media-Aktivitäten, der die wesentlichen Aufgaben einer Kulturinstitution unterstützt.

 

In 7-Schritten zur Social-Media Strategie
1. Vertraut machen mit den wichtigsten Social-Media-Plattformen und Werkzeugen

Zunächst sollte man sich Grundlagenwissen über die Plattformen und die dafür benötigten technischen Mittel aneignen, um besser zu verstehen, wie diese eingesetzt werden können: wo sind welche Informationen bereits vorhanden sind, welche Plattform besonders viel Material bieten, ob verstärkt ein Medium – Text, Bild oder Film – zum Einsatz komm, wie seitens aller Nutzerinnen und Nutzer informiert, kommuniziert und partizipiert wird.
Dies dient auch dazu, einen Einblick zu erhalten, welche Personen und Institutionen zum erweiterten Netzwerk zählen.

2. Kompetenzen klären

Kurze Wege und flache Hierarchien sind Voraussetzungen für schnelles, spontanes und erfolgreiches Agieren auf den sozialen Plattformen. Vorteilhaft ist, wenn es eine Person gibt, die die Verantwortung für die Arbeit in den Sozialen Medien übernimmt und in die Rolle einer Social-Media-Managerin bzw. eines Social-Media-Managers schlüpft.

3. Institution auf die für sie passenden Plattformen registrieren

Hier hilft es vorab zu recherchieren, ob auf allen vorgesehenen Plattformen der gewünschte Username noch vorhanden ist. Der Name sollte einheitlich auf allen Plattformen sein, leicht merkbar, erkennbar und auffindbar sein. Den Wiedererkennungswert steigert auch eine gewisse Konsequenz des Erscheinungsbilds.

4. Eigene Ressourcen für den Einstieg prüfen

Die Offenheit aller Abteilungen gegenüber dem Einsatz von Social Media zählt zu einer Grundvoraussetzung. Anfangs sollten einige Stunden pro Woche für den Einsatz von sozialen Medien eingeplant werden, gerade am Anfang sollte immer wieder überprüft werden, wie viel Zeit tatsächlich aufgewendet werden muss, damit man auf eine realistische Einschätzung der notwendigen Ressourcen kommt.

5. Strategie und Planung von Social-Media-Aktivitäten

Die Aktivitäten in den Social Media-Kanälen sollten zur Ausrichtung des Museums passen. Wichtig ist, die Frage „Wem will man was, wie und warum sagen?“ ausführlich zu beantworten. Die Informationen sollten unterschiedlich aufbereitet werden und möglichst über mehrere Plattformen gestreut werden.
Nachdem man sich über Ziele der Aktionen, möglichen Zielgruppen und Ressourcen im Klaren ist, sollte man sich überlegen welche Inhalte kommuniziert werden und wie Inhalte produziert werden können, welche Tools für die Umsetzung gebraucht werden sowie ein gut strukturierter Zeitplan, um regelmäßig Präsenz zeigen zu können.
Mit einem konkreten Pilotprojekt starten, hilft sich in die Thematik einzuarbeiten.

6. Netzwerken

Netzwerken umfasst die Aufgaben des Verfassens der Beiträge sowie das Lesen von und Antworten auf Userkommentaren. Persönliche Kontakte, Fachkollegen, berühmte Persönlichkeiten uvm. können als Multiplikatoren für die Plattformen genutzt werden.

7. Ziele überprüfen und anpassen

Wichtig ist es nach einiger Zeit zu überprüfen, ob die zeitlichen und personellen Ressourcen ausreichend sind, inhaltliche Ziele erreicht wurden, und ob Tools und Materialien adäquat eingesetzt werden konnten. Den Überblick kann man mit Tools wie Hootsuite oder Tweetdeck etc. behalten. Zum Mitlesen und darauf zeitnah zu reagieren können, helfen Dokumentationstools wie Storify.
Hilfreich ist auch Feedback der Teilnehmer/innen zu sammeln.

Christiane Gastl, Studierende an der FH Joanneum „Ausstellungsdesign” und Digitalisierungsspezialistin


Quellen und weiterführende Literatur:

Axel Vogelsang, Bettina Minder und Seraina Mohr: Social Media für Museen: Ein Leitaden zum Einstieg in die Nutzung von Blog, Facebook, Twitter & co für die Museumsarbeit, Hochschule Luzern, 2011
Christian Henner-Fehr, Kulturmanagement Blog
Jörn Brunotte und Michael Müller, Social Media Guidelines von Museen
Tanja Praske, 10 Fragen zu Social Media im Museum: Beziehungspflege & Kommunikation


Foto: pxphere

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Erstellt am 28. Januar 2019

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Digitales & Urheberrecht

Europäische Portale: Kulturpool, EuropeanaLocal Austria, Europeana

Der Umgang mit (digitalem) kulturellem Erbe ist von zentraler Bedeutung für zukünftige Strategien in der Informationsgesellschaft.
Die Servicestellen EuropeanaLocal Austria sowie der Kulturpool dienen als Datenlieferanten an die Europeana, die europäische digitale Bibliothek. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Verbreitung österreichischen Kulturerbes auf europäischem Niveau.
Der Kulturpool ist eine Initiative von Bundeskanzleramt und dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung. Kulturpool ist der nationaleCross Domain-Aggregator für das österreichische digitalisierte Kulturerbe und Datenlieferant für die Europeana, die europäische digitale Bibliothek, und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Verbreitung österreichischen Kulturerbes auf europäischem Niveau. Die Plattform dient ebenfalls als das zentrale Übersichts- und Suchportal des digitalen österreichischen Kulturerbes. Als ein wichtiger Punkt gilt der übergreifende Zugang zu den digitalisierten Beständen von den teilnehmenden Institutionen wie Museen, Bibliotheken und Archiven.

Das inhaltliche Ziel ist es, digitalisierte Objekte und Kataloge aller österreichischen Kulturinstitutionen zur Verfügung zu stellen. Die strategischen Ziele sind die engere Verknüpfung zwischen Kultur und Bildung, sowie das österreichische Kulturerbe mit neuen Technologien der breiten Bevölkerung zugänglich zu machen. Zu den Zielgruppen des Kulturpools zählen die kulturinteressierte Öffentlichkeit, Schüler/innen, Lehrer/innen, sowie Wissenschaft und Forschung.

 

Funktionen, Recherche, Blog

Es gibt Funktionalitäten wie Tagging (Stichwörter vergeben), Beispielsuchen, Suchverlauf, Merklisten und Smartworks können erstellt werden. Smartworks bedeutet, dass Arbeiten anhand eines Editors zusammengestellt und als Lehr- und Lernmaterial verwendet werden können.
Mithilfe des Kulturpools können Museen, Bibliotheken und Archive übergreifend durchsucht und im Detail erforscht werden. Anhand von Filteroptionen kann die Suche beziehungsweise das Suchergebnis eingeschränkt werden: öffentlichen und privaten Museen, Archiven, Bibliotheken, Sammlungen und Kulturdatenbanken.

In Blogeinträgen werden Objekte des Kulturpools themenbezogen und institutionenübergreifend beschrieben und auf aktuelle Ereignisse eingegangen. Die Empfehlungen der Redaktion weisen auch auf Ausstellungen und Veranstaltungen im Kulturbereich hin.
Institutionelle Teilnahme

Eine Institution kann digitale Objekte und Daten an den Kulturpool anbinden. Die Metadaten der Objekte werden sicher in einem Index gespeichert. Das Objekt selbst bleibt immer in der Obhut der jeweiligen Institution. Im Kulturpool wird lediglich eine Referenz auf das Original gespeichert.
Die technische Anbindung der Daten kann über eine OAI-PMH-Schnittstelle, als XML, CSV, Excel oder über JDBC geliefert werden. Diese Anbindungsmöglichkeiten gewährleisten, dass die Institutionen mit geringem Aufwand Inhalte an den Kulturpool  liefern können.
Für die inhaltliche Anbindung der Daten kann die Kulturpool-Metadatenspezifikation als Orientierung dienen (Übersicht möglicher Felder). Die Anbindung an Kulturpool und die Weiterleitung der Daten an die Europeana ist für die teilnehmende Institution mit keinen Kosten verbunden.

Die Servicestelle EuropeanaLocal Austria dient ebenfalls als Datenlieferant für lokale und regionale Kultur- und Wissenschaftsdaten aus Österreich für Europas digitale Bibliothek Europeana. Digitalisierte Bücher, Filme, Gemälde, Zeitungen, Klänge und Archivdokumente aus ganz Europa sind hier per Mausklick erreichbar.

EuropeanaLocal beinhaltet einen eigenständigen Katalog der österreichischen Daten sowie erweiterte Informationsdienste. Sie unterstützt Einrichtungen, die ihre Daten in das Europeana-Portal einbringen möchten und diese dort auffindbar machen wollen.
EuropeanaLocal verfügt über Werkzeuge mit denen der Datenabgleich rasch durchgeführt werden kann, und eine Voransicht der Daten im Europeana-Testportal möglich ist. Für die zentrale Suchfunktion müssen die eingebrachten Daten an das Europeana Datenschema angepasst sein. Dieses baut auf den Dublin Core Standard auf und beinhaltet außerdem noch zusätzliche Europeana-Felder.

Christiane Gastl, Studierende an der FH Joanneum „Ausstellungsdesign” und Digitalisierungsspezialistin

 

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Erstellt am 28. Januar 2019

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Digitales & Urheberrecht

Was ist eine Digitale Strategie?

Um eine Digitale Strategie für eine Kulturinstitution nachhaltig entwickeln zu können, müssen alle Abteilungen ins Boot geholt werden und gemeinsam daran arbeiten.
Nach gründlicher Bestandsanalyse der Institution mit der Festlegung von Vision und Zielen, Stärken, Bedürfnisse und Entwicklungspotenzial muss man Verbindungen zum Analogen suchen, um sinnvoll digitale Vorhaben ergänzen zu können.
Um die primären Aufgaben eines Museums innovativ, kreativ, sinnvoll und offen miteinander verknüpfen zu können, sollte man vorab Trends beobachten und einen Blick auf andere verwandte Institutionen werfen.
Das optimale Miteinander von analogen und digitalen Prozessen wird dadurch erzielt, dass alle nötigen Maßnahmen, Kompetenzen, Kosten, Nutzen, Ressourcen klar definiert und strukturiert werden.
Das Digitalisierungsvorhaben sollte zielgerichtet und klug vernetzt sein.
Die Haltung soll sich nach innen und außen widerspiegeln und von Offenheit und Wertigkeit gegenüber neuen Herausforderungen geprägt sein.

 

In 5 Schritten zur Digitalen Strategie

1. Bestandsaufnahme

Die interne Bestandsaufnahme gilt als Grundlage einer (digitalen) Strategie. Analysiert werden dabei die Ziele, Aufgaben, Erwartungen und Ansprüche sowie der medialen Kompetenzen und Bedürfnisse der relevanten Zielgruppen. Der aktuelle Entwicklungsstand der Institution wird auf den Prüfstand gesetzt und bietet einen Ausgangspunkt für alle weiteren Vorgehen.

2. Ziele definieren

Um Ergebnisse der gesetzten neuen Maßnahmen messbar zu machen, müssen vorab konkrete Ziele der einzelnen Bereiche formuliert werden. Die einzelnen Schritte sollen regelmäßig dokumentiert werden und in Abständen evaluiert werden, um Änderungen vornehmen zu können.

3. Digitale Visionen formulieren

Durch die Erarbeitung einer Strategie wird die Vision der digitalen Neuerungen und Aktionen klar. Diese Vision gilt als zukunftsorientierter Wegweiser für die Umsetzung. Bestehende Visionen können dadurch sinnvoll durch die digitalen Vision ergänzt werden.

4. Digitale Ergänzungen festsetzen

Man sollte fragen, welche vorhandene Angeboten und Vorhaben sinnvoll durch digitale unterstützt werden können. Diese Ergänzungen sollten ein Gewinn für das Museum sein bzw. nachhaltigen neuen Wertenschöpfungsprozessen führen.
Nachdem man festgelegt hat, welche Bereiche des Museums in welcher Form tatsächlich digital ergänzt werden, bestimmt man welche Technologien man, unter Berücksichtigung auf vorhandene Ressource und Möglichkeiten, für die Umsetzung einsetzten möchte.

5. Inhalte erarbeiten, Plattformen aussuchen, Aktivitäten planen

Man sollte mit einem Pilotprojekt starten und die definierten Ziele, Vision, Vorhaben, Umsetzungen zu testen, bevor man es in die Gesamtstrategie der Institution überführt. Im Idealfall sind jedoch mit der Zeit alle strategischen Änderungen durch die digitalen Prozesse erweitert und innovativ miteinander verbunden.
Wichtig ist zu beachten, dass eine digitale Strategie ist kein abgeschlossener Prozess ist. Anpassungen und Evaluationen müssen regelmäßig durchgeführt werden.
Als Best-Practice Beispiel hier angeführt das Rijksmuseum in Amsterdam sowie die Tate Modern in London:

Das Rijksmuseum in Amsterdam hat mit dem Rijksstudio neue digitale Welten eröffnet. Die offene Haltung des Museums und das digitale Engagement Interessierter und extern Beteiligter funktionieren durch die Verknüpfung der Kernaktivitäten des Museums mit den neuen digitalen Erweiterungen. Das Rijksstudio stellt Digitalisate höchster Bildqualität online, barrierefrei, gemeinfrei zur Verfügung. Sie können gesammelt, geteilt oder seit 2014 im Wettbewerb Make Your Own Masterpiece für neue kreative Produkte verwendet werden.
Die besten daraus entstandenen neuen Werke werden jährlich mit dem Rijksstudio Award prämiert und bekommen das Siegel des Museums.

Christiane Gastl, Studierende an der FH Joanneum „Ausstellungsdesign” und Digitalisierungsspezialistin

Linktipps:
Peter Gorgels, Rijksmuseum Mobile First: Rijksstudio Redesign And The New Rijksmuseum App
Wim Pijbes: How the Rijksmuseum is reinventing the museum
John Stack: Tate Digital Strategy
John Stack: Tate Digital Strategy 2010–12
John Stack: Tate Digital Strategy 2013–15: Digital as a Dimension of Everything

Weiterführende Informationen:
Christian Gries, Digitale Strategien für Museen
Open Up! Museum. Wie sich Museen den neuen digitalen Herausforderungen stellen. Ein Leitfaden aus Baden-Württemberg
Thorsten Beck, Mehr als heiße Luft? Digitale Strategie für Museen im Vergleich


Foto: pxphere

Quellenangaben

Digitales & Urheberrecht

Do-it-yourself-Digitalisierung-Toolbox

Das öffentlich Sichtbarmachen von Museumsbeständen ist Teil einer Digitalen Strategie. Doch wo anfangen und wie? Finanzielle Mittel und Personal sind begrenzt, Know-how fehlt innerhalb des Museums.

Praktische Werkzeuge für die Do-it-yourself-Digitalisierung: Gemeinsam mit Christiane Gastl haben wir einen dreistündigen Workshop entwickelt, in dem Christiane Gastl zeigt, wie man mit einfachsten Mitteln (Smartphone, Schreibtischlampe) Museumsobjekte digitalisiert und auf welche Weise diese einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden können.

Für 350 € (exkl. evtl. Reise- und Aufenthaltskosten) können Sie sich dieses Angebot in Ihr Museum holen!

Inhalte
# Materialkunde und technisches Know-how
# How to? – Digitalisierung auf höchstem Niveau mit einfachen
und vorhandenen Mitteln
# Objektfotografie leicht gemacht
# Möglichkeiten der Verbreitung und Sichtbarmachung

In diesem kurzen >>> Film können Sie sich einen Eindruck verschaffen, was Sie erwartet.

Datum

Erstellt am 14. Januar 2019

Quellenangaben