Erstellt am 15. März 2016

Barrierefreie Vielfalt
im mumok

Ein stetiges Angebot an barrierefreier Vielfalt erwarten die Besucher/innen im mumok

Im mumok – museum moderner kunst stiftung ludwig im Museumsquartier in Wien werden seit 1959 künstlerische Werke des 20. Jahrhundert gesammelt. Dabei ging Ende der 1970er-Jahre ein wesentlicher Impuls von den gezeigten Sammlungen Ludwig und Hahn aus. Das mumok teilt seine Sammlung in vier schwerpunktmäßige Themenblöcke ein: Klassische Moderne, Avantgarden der 1960er- und 1970er-Jahre (Sammlung Hahn und Ludwig), Wiener Aktionismus und Gegenwartskunst.

Der barrierefreie Museumsbesuch ist dem mumok schon seit Jahren ein großes Anliegen: Alle Ebenen und Bereiche, von den verschiedenen Ausstellungsräumen bis hin zum Café und Veranstaltungen in der Lounge, sind über Aufzüge problemlos erreichbar. Das geschulte Sicherheitspersonal steht gerne zur Hilfe bereit. Zudem können in der Garderobe ein Rollstuhl und stabile Klapphocker ausgeliehen werden. In den aktuellen Ausstellungen gibt es auch (meist) Sitzmöbel in den Ausstellungsräumlichkeiten.

Auf besondere Bedürfnisse der Besucher/innen wird zusätzlich in verschiedenen Formaten der Kunstvermittlung eingegangen. So gibt es beispielsweise wöchentliche Führungen mit Sitzgelegenheiten.
Im monatlichen Rhythmus werden Vermittlungsprogramme für gehörbeeinträchtigte und gehörlose Besucher/innen angeboten. Als besonderes Angebot ist seit März 2015 der Multimediaguide des mumok zusätzlich auch als Public App zum Download mit Ton- und Textunterstützung für gehörbeeinträchtigte Menschen kostenlos verfügbar.
In regelmäßigen Abständen bietet das mumok außerdem Führungen für interessierte sehbeeinträchtigte und blinde Personen an.
Alle Vermittlungsprogramme für Kinder und Jugendliche wenden sich auch an Besucher/innen mit besonderen Bedürfnissen.

Grundsätzlich bestehen fortlaufend enge Kooperationen mit unterschiedlichen Institutionen und Einrichtungen. So werden auch die Workshops für Gruppen stets in Absprache mit den begleitenden Pädagoginnen und Pädagogen auf die Bedürfnisse der Teilnehmer/innen hin zugeschnitten.

Tamara Huf, Studierende an der FH Joanneum “Ausstellungsdesign”


Fotos: mumok/ Niko Havranek

TeilenTweet about this on TwitterEmail to someoneShare on Facebook