Erstellt am 24. Februar 2016

Vermittlungsschwerpunkt „Kinder in bewaffneten Konflikten“ im HGM

Bereits zum 7. Mal veranstaltete das Heeresgeschichtliche Museum in Wien zwischen 15. und 19. Februar 2016 die Aktionswoche „Kinder in bewaffneten Konflikten“, 2016 mit dem Themenschwerpunkt „Syrien“.
Zu diesem Vermittlungskonzept wurden Sobhy Akash (19 Jahre) und Roleen Younes (18 Jahre) eingeladen: Beide sind erst vor wenigen Jahren aus Syrien nach Österreich geflohen und teilten ihre Erfahrungen zu Flucht, Familie und Leben im Krieg mit den österreichischen Jugendlichen. Zuvor wurde den Schülerinnen und Schülern eine Sonderausstellung gezeigt, bei der das Leben der Kinder im vom Krieg zerstörten Kobane mittels Zeichnungen und Fotografien veranschaulicht wurde.
Eine Filmanalyse sowie eine historische Verortung der Thematik rundeten das Programm ab.

An diesem speziellen Vermittlungskonzept nahmen heuer über 2.200 Schülerinnen und Schüler aus 136 verschiedenen Klassen teil. Dem Heeresgeschichtlichen Museum ist es ein Anliegen streng nach seinem Motto „Kriege gehören ins Museum“ besonders auf die unter dem Krieg leidende Zivilbevölkerung hinzuweisen.
Vor allem Kinder werden durch Grauen und Elend bewaffneter Konflikte getötet, seelisch und oft auch körperlich verletzt. Eine Tatsache welcher in Österreich nur mit Bewusstseinsbildung entgegengesteuert werden kann.

Georg Rütgen, Kulturvermittlung


Fotos: HGM/Edelmann

 

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