Erstellt am 29. Januar 2019

Digitales Inventar/Bestandsverzeichnis

Ein Bestandsverzeichnis oder Inventar muss in allen Museen und anderen Kulturinstitutionen vorhanden sein und erfasst alle Objekte in einem Ein- und Abgangsbuch. Dabei sollten zumindest folgende Informationen erfasst werden: fortlaufende Inventarnummer, Zugangsdatum, Name und Adresse des Eigentümers oder jener Person, die das Objekt gebracht hat, Übergabebestätigung, Rechnung bei Ankauf, Objektbezeichnung, kurze Beschreibung, Grund der Übernahme, Standort des Objekts.

Diese Angaben sollten, je nach vorhandenen Ressourcen, in einem elektronischen Inventar, zumindest einer Excel Liste, eingetragen werden.

Im besten Fall sind sie in einer digitalen Datenbank dokumentiert.
Datenbank-Produkte für Museen sind meistens für alle in einem Museum vorkommenden Bereiche wie zum Beispiel Natur, Kunst, Kultur, Archäologie, Geologie, Numismatik, Botanik, Zoologie, Mineralogie, Paläontologie einsetzbar ist.
Funktionen und Masken wie Registrierung, Inventarisierung, Suchfunktion und Thesaurus sowie benutzerdefinierte Erfassungsmasken können sammlungsübergreifend verwendet werden, so dass innerhalb des Museums eine einheitliche Erfassung der bestehenden Objekte erfolgt. Für die Bearbeiter/innen der Datenbank im Museum sowie für alle Nutzer/innen wird ein Zugang zu den Sammlungen und das Auffinden von Objekten dadurch vereinfacht.

Siehe auch >>> Inventarisieren Schritt für Schritt

Christiane Gastl, Studierende an der FH Joanneum „Ausstellungsdesign” und Digitalisierungsspezialistin


Quellen
Joanneum Research Digital: Imdas Tutorial

Foto: pxphere

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